Weber zur Innenstadt

"Was wir immer schon sagen, wird jetzt eindeutig durch eine Studie des Standortberaters Standort+Markt bestätigt. Die vorliegenden Zahlen, Daten und Fakten bestätigen – leider – eindrucksvoll: Unter der derzeitigen Stadtregierung hat die Innenstadt in nur 4 Jahren eine desaströse Entwicklung genommen." Das sagt SPÖ-Stadtrat Martin Weber angesichts einer vor wenigen Tagen präsentierten Studie, welche sogar in der Berichterstattung des ORF-NÖ Einzug fand. Demnach belegt Wiener Neustadts City mit einer Leerstandsrate von 15 Prozent den vorletzten Platz unter 22 der wichtigsten Geschäftszonen Österreichs. Aussicht auf Besserung gäbe es kaum.

Weber wörtlich: "Die derzeitige Stadtregierung ist 2015 mit dem Ansinnen angetreten, in ihrer politischen Arbeit der Innenstadt ein Hauptaugenmerk zu widmen und die City massiv aufzuwerten. Die Realität schaut aber so aus, dass  immer mehr Unternehmer resignieren und ihre Geschäfte schließen. Leuchtendes Symbol dafür ist der Marienmarkt, welcher phänomenal gescheitert ist.“

So könne Weber sich erinnern, dass es einmal hieß, dass ein Markt von der Fluktuation lebe. Ob damit wirklich der permanente Wechsel an Betreibern der Geschäftslokale gemeint war?! Die SPÖ habe dutzende Vorschläge erarbeitet, die aber bestenfalls ignoriert, meistens aber lächerlich gemacht werden. Weber abschließend: "Zum Lachen ist aber niemand mehr, wenn unsere Stadt den vorletzten Platz in einem profunden Ranking einnimmt. Es ist endlich an der Zeit, der Innenstadt, ihren Bewohnern und vor allem den Unternehmern jenen Stellenwert zurückzugeben, den sie sich auch wirklich verdienen!"

Rückfragen an Stadtrat Martin Weber

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