Sicherheitsschule

„Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener 53 Schülerinnen und Schüler, die sich – nach einem langwierigen Aufnahmeprozess – auf diese neue Ausbildungseinrichtung gefreut haben.“ Mit diesen Worten kommentiert Wiener Neustadts SP-Vizebürgermeisterin Margarete Sitz das bekannt gewordene Aus der neuen Sicherheitsschule in Wiener Neustadt. Die Übergangsregierung treffe daran aber keine Schuld, sondern die Verursacher dieser Misere seien ausschließlich in den Reihen der FPÖ zu suchen, die dieses Projekt mit typischer freiheitlicher Ankündigungspolitik offenbar schlecht vorbereitet und auf finanziell tönerne Beine gestellt haben, so Sitz. Die Vizebürgermeisterin wörtlich: „Es ist ungeheuerlich, wenn sich Landbauer und Schnedlitz jetzt hinstellen und die Entscheidung kritisieren. Denn hätten Kunasek und Co eine realistische Lagebewertung abgegeben, hätte ihnen klar sein müssen, dass sich das alles finanziell im Rahmen des Heeresbudgets nicht ausgeht. Sie haben es verbockt!“

Zum Hintergrund:

Als Ersatz für das einstige Wiener Neustädter Militärrealgymnasium wurde seitens der alten Bundesregierung eine neue Berufsbildende Höhere Schule für den Campus der Theresianischen Militärakademie angekündigt. Die Ausbildung war für Führung und Sicherheit konzipiert. Erst im November kamen aus dem FPÖ-geführten Verteidigungsministerium große Töne zur neuen Bildungseinrichtung, auch der NÖ Bildungsdirektor hat über die Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit der Ausbildung doziert.  Am 7. Juni, also kurz vor Schulschluss, wurden die Eltern schriftlich informiert, dass die Schule nun doch nicht kommt.

« Zurück