PA zum Hitzeschutz
"Wir wollten im Landtag erreichen, dass der sommerliche Hitzeschutz in Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen künftig stärker über den NÖ Schul- und Kindergartenfonds gefördert wird. Leider haben ÖVP und FPÖ das abgelehnt, was absolut nicht nachzuvollziehen ist:" Das hält Vizebürgermeister Landtagsabgeordneter Rainer Spenger fest. Spenger weiter: "Gerade in Wiener Neustadt spüren wir die Folgen heißer Sommer besonders deutlich. Unsere Kinder brauchen Klassen- und Gruppenräume, in denen Lernen, Spielen und Betreuung auch bei hohen Temperaturen gut möglich sind.“
Zum Hintergrund: Immer häufiger führen hohe Temperaturen bereits im Mai und Juni zu überhitzten Räumen und belastenden Bedingungen in Schulen und Kindergärten. Das wirkt sich auf Konzentration, Wohlbefinden und Gesundheit von Kindern, Pädagoginnen, Pädagogen und Lehrkräften aus. „Hitzeschutz darf aber kein Luxus sein. Beschattung, Begrünung, entsiegelte Schulhöfe, Baumpflanzungen und passive Kühlkonzepte müssen bei Neubauten und Sanierungen konsequent mitgedacht werden. Zudem stellen mobile Klimageräte eine gute Möglichkeit dar, um rasch für Abkühlung im Klassenzimmer zu sorgen“, so der Vizebürgermeister.
Gerade Gemeinden und Städte stünden bei der Modernisierung ihrer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen vor großen finanziellen Herausforderungen. Deshalb brauche es gezielte Unterstützung durch das Land, fordert Spenger: „Wer klimafitte Schulen und Kindergärten will, darf die Gemeinden damit nicht alleine lassen. Das schwarz-blaue Nein ist ein falsches Signal – gerade für unser Wiener Neustadt. Es geht um Gesundheit, Bildungsqualität und Verantwortung gegenüber unseren Kindern.“

