Müller Schließung

Seit dieser Woche ist es fix, Müller sperrt zu! Eine Tatsache, die niemanden kalt lässt, ist doch „der Müller“ einer der letzten Einkaufsmagnete in der Innenstadt. Das Geschäftesterben hat in den letzten Jahren eine Geschwindigkeit erreicht, wo kaum ein Monat ohne neue Hiobsbotschaft vergeht.

Mit Gefahr in Verzug könnte die jetzige Situation verglichen werden, und  bedarf einer sofortigen Intervention des Bürgermeisters. Die SPÖ hat immer schon ein Innenstadtmanagement mit einer Konzeptentwicklung gefordert, einem Konzept, dass ein Alleinstellungsmerkmal für die Innenstadt entwickelt. Der Marienmarkt, im Alleingang des Bürgermeisters gebaut, ist leider ein Alleinstellungsmerkmal der negativen Art, der Verhüttelung und Verbauung des Hauptplatzes, geworden. Die Innenstadt muss sich im Angebot und im Erlebnis von den Einkaufszentren abheben. Zum Teil ist deutlich sichtbar wann und wohin Menschen in die Stadt kommen. An schönen Samstagen vormittags ist der Hauptplatz voll. Flanieren, Frühstücken im Schanigarten, Freunde treffen,  auf den Markt gehen und Veranstaltungen  ziehen viele in die Innenstadt.

Es gibt also Potential, das dringend in ein Entwicklungskonzept aufgenommen werden sollte. Der Bürgermeister mit seiner bunten Regierung hat also dringenden Handlungsbedarf, möchte er die Gäste bei der Landesausstellung nicht durch eine leere Innenstadt führen. Ein weiterer trauriger Aspekt sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäfte, egal ob bei Leiner, Müller oder Carnaby. Es ist zu hoffen, dass sie ehebaldigst in anderen Filialen oder Berufen unterkommen. Auch wenn heute gesagt wurde, dass Bundeskanzler Kurz bei Müller interveniert hat und eine Schließung möglicherweise abgewendet wurde. Ist doch die Schließung aufgeschoben aber nicht aufgehoben. 

Klubobfrau Margarete Sitz

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