Innenstadt ein Dauerbrenner

Bürgermeister Klaus Schneeberger ist vor fünf Jahren mit dem Versprechen angetreten eine Offensive für die Wirtschaft der Innenstadt zu starten, und mehr Frequenz in die Innenstadt zu bringen. Die großen Fragen blieben aber bis heute unbeantwortet: Was soll die Innenstadt eigentlich bieten? Was ist das Alleinstellungsmerkmal der Innenstadt? Wie und auf welche Weise können die UnternehmerInnen unterstützt und gefördert werden? Welche Angebote sind notwendig, um die Innenstadt für die Menschen und Besucher attraktiv zu machen? Sind die Angebote an Parkplatz-Flächen und die Parkzeiten zeitgemäß und attraktiv?

Ohne genaue Analyse und Problemdefinition, ohne Ziele zu definieren gehen auch Lösungsansätze ins Leere. So hat die Errichtung des Marienmarktes, außer den Unmut der Bevölkerung, keine Frequenzsteigerung gebracht.

Die SPÖ hat mehrmals runde Tische mit den Unternehmern, Maklern, Hausbesitzern, Stakeholdern zur Ideenfindung gefordert. Weiters die Etablierung eines professionellen Citymanagements, Etablierung einer Marke Innenstadt,  Änderung der Parkzeiten, Wirtschaftsförderungen als Ansiedelungszuckerl, Förderung des Wohnens in der Innenstadt, Gratisbusse an Samstagen, ein neues Marktkonzept und natürlich Veranstaltungen.

Jedenfalls sind wir von einer Lösung für die Innenstadt nach fünf Jahren bunte Stadtregierung weit entfernt. Die UnternehmerInnen wurden im Regen stehen gelassen, auch die in Aussicht gestellte Frequenzerhöhung durch die Landesausstellung hat keine Entspannung für Gewerbetreibende gebracht. Vielleicht bietet ja die kommende Gemeinderatswahl die Chance, dass sich die ÖVP doch besinnt und ein Gesamtkonzept für die Innenstadt unter professioneller Begleitung angeht. Die UnternehmerInnen der Innenstadt – oder besser gesagt, jene, die noch ausharren, haben sich eine Lösung der Problematik und vor Allem eine rasche Unterstützung mehr als verdient.“

Margarete Sitz

Zweite Vizebürgermeisterin

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