Gewalt gegen Frauen

Die Statistik von Gewalttaten zeigt deutlich, dass Frauen öfter von Gewalt betroffen sind. In 70 % der Fälle handelt es sich dabei um Beziehungstaten; in 40 % stammt der Täter aus der Familie; dabei sind Frauen in Trennungssituationen besonders gefährdet. Sehr oft war der Täter schon vorher dem Opfer gegenüber gewalttätig.

Der Mord an einer jungen Frau im Anton Wodica-Park betrifft uns in Wiener Neustadt hautnah. Unser aller Mitgefühl gehört der Familie“, so Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Margarete Sitz.

Der Sicherheitsstadtrat wird aufgefordert, umgehend den Sicherheitsbeirat einzuberufen.

 

  • In der Sitzung dieses Beirats sind das Opfer- und Gewaltschutzzentrum sowie die Frauenberatungsstelle Wendepunkt zu hören; insbesondere, ob ausreichende Maßnahmen gegenüber Gewalttätern getroffen werden können und ob überhaupt ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen, um Opfer schützen zu können. Von der Bundesregierung wurden in diesem Bereich 2018 weitreichende Einsparungen getroffen.
  •  Ebenso ist ein sektionales Waffenverbot mit der Polizei zu beraten.
  • Der von der bunten Stadtregierung gestrichene Sicherheitsdienst ist wieder zu etablieren und hat dabei die Polizei zu unterstützen.
  • Als wiederkehrende Forderung die personelle Aufstockung der Polizei in unserer Stadt.
  • Eine breit angelegte Aufklärungskampagne zum Wertebild gegenüber Frauen und Kindern hat unverzüglich zu starten.
  • Die Gleichberechtigung von Frauen ist voranzutreiben.
  • Die Bevölkerung im Allgemeinen und speziell jene Berufsgruppen, welche mit Gewalt in der Familie konfrontiert sind (Polizei, LehrerInnen, KindergartenpädagogInnen, medizinisches Personal), sind besonders zu sensibilisieren.
  • Die politischen Parteien haben ihre Wortwahl so zu treffen, dass klar ist, dass sich der Rechtsstaat um die Verfolgung und Bestrafung der Täter kümmert. Die politischen Mandatare dürfen Menschen nicht dazu motivieren, ganze Bevölkerungsgruppen mit Hassparolen im Internet zu verunglimpfen und möglicherweise dadurch weitere Gewalttaten zu fördern.

Verantwortungsvolle Politik hat zu deeskalieren, an der Sache zu arbeiten und präventiv zu wirken.

Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Sitz: abschließend: „Handelt es sich bei Gewalttätern um Asylwerber oder Migranten, ist nach rechtskräftiger Verurteilung und Strafvollzug dem Täter umgehend der Aufenthaltstitel zu entziehen und er ist abzuschieben. Da gibt es keine zweite Meinung“.

 

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