Das Drama um Kebab Ali!

Nun tritt also der Fall ein, welcher vor genau einem Jahr schon für alle, die ein wenig Hausverstand haben, absehbar war: Kebab Ali muss zusperren.

Aber nicht etwa, weil er ein schlechter Geschäftsmann war, nein, sondern weil er von der bunten Stadtregierung mit seinem Verkaufsstand an einen Platz verbracht wurde, der ein wirtschaftliches Überleben unmöglich gemacht hat, und das haben die handelnden Personen von Anfang an gewusst.

Kebab Ali ist leider ein Beispiel, wie die bunte Stadtregierung mit Unternehmen und vor allem mit Menschen umgeht, welche nicht ihrer unternehmerischen Klientel angehören.

 

Schon die zwangsweise Absiedelung von Ali Turgut vom Hauptplatz war eine menschlich nicht zu rechtfertigende Aktion, die darin gipfelte, dass man ihm einen Standort zugewiesen hat, von dem man im Vorhinein wusste, dass hier ein wirtschaftliches Überleben nicht gelingen kann.

 

Wir haben das schon vor einem Jahr kritisiert und auf das schärfste verurteilt und sehen uns nun leider bestätigt.

Die Causa Ali Turgut ist eine menschliche Tragödie, die sich die bunte Stadtregierung auf ihre Fahnen heften lassen muss. Das Ergebnis ist, dass ein zuvor äußerst erfolgreicher Unternehmer vor dem Ruin steht, eine ganze Familie ins Unglück gestürzt wurde und letztendlich ein bewährter Wirtschaftstreibender nun arbeitslos wird.

 

Bürgermeister Schneeberger nannte als Grund für die Übersiedelung, er möchte keine Ghettobildung. Auf der anderen Seite gab es in der Kollonitsch-Gasse dann drei Kebabläden.

Diesen „Versuch“ darf man getrost als gescheitert betrachten, genauso wie die Belebung der Innenstadt, welche von der bunten Stadtregierung beim Amtsantritt vor mehr als drei Jahren zum vorrangigen Ziel erklärt wurde – und im höchsten Leerstand endete, einem Leerstandszuwachs, mit dem Wiener Neustadt Schlusslicht aller Städte in ganz NÖ ist.

In einem Satz zusammengefasst: Es ist ein von der bunten Stadtregierung bewusst herbeigeführtes menschliches und wirtschaftliches Drama um einen ehemals erfolgreichen Unternehmer.

Wir können wollen und dürfen nicht akzeptieren, dass ein Unternehmer so diskriminiert wird und fordern die Verantwortlichen auf, einen akzeptablen Platz für den Unternehmer Ali Turgut und seinen Kebabstand zu finden und zur Verfügung zu stellen, der ihm auch ein wirtschaftliches Überleben möglich macht.

Er wäre ja auch bereit einen Stand am Marienmarkt zu mieten, umso unverständlicher ist es, dass der Bürgermeister die frei werdenden Flächen am Marienmarkt lieber anderswertig vergibt, als an einen

erfolgreichen Unternehmer, der an diesem Platz schon jahrelang und erfolgreich seine Waren an die Wiener Neustädter und Wiener Neustädterinnen vertrieben hat.

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